Unser Team meint

Ein ganz besonderes Konzept in Sachen Inneneinrichtung haben sich die Betreiber der kunstbar einfallen lassen: Jährlich wird hier ein anderer Künstler ausgewählt, der die Bar mit einem festgesetzten Budget ganz in seinem Stil ausstatten darf. Im November 2008 eröffnete der belgische Designer Arne Quinze die kunstbar mit der Videoinstallation „Eye C.U.“, in der er zur Freude der Boulevardpresse die Augen seiner Freundin Barbara Becker in Szene setzte. Inzwischen hat das Kreativ-Zepter der Kommunikationsdesigner Ingo Stein übernommen, der seine Arbeit unter das Motto „Another Girl´s Paradise“ stellt. Obwohl der Umbauprozess nach und nach vollzogen wird und man Ingo Stein in den nächsten Monaten auch dort beim Arbeiten antreffen kann, leuchten manche Bereiche der schlauchförmigen Bar passend zum Titel schon in Pastelltönen.
Doch nicht nur das Einrichtungskonzept liegt ganz in den Händen der Künstler, auch auf die Auswahl der Getränke und der stattfindenden Veranstaltungen können sie Einfluss nehmen. Was dazu führt, dass in der kunstbar Cocktails auf der Karte stehen, deren Namen zuvor eher unbekannt oder gar nicht existent waren. Auch die Veranstaltungen variieren wild von musikalischen Lesungen bis hin zu Parties, bei denen Ingo Stein auch gerne selbst hinter den Reglern steht.
geschrieben von: Annika
Spot Infos

Als eine Folge der umfassenden Neugestaltung der Kölner Domplatte und des Bahnhofsvorplatzes entstand direkt gegenüber des Alten Wartesaals mit seinen denkmalgeschützten Sälen auch ein neuer Raum. Dessen bananenförmiger Grundriss, der sich bis unter die neue Freitreppe erstreckt und seine überdimensionierte, zylindrisch gebogene Fensteröffnung machen das Ladenlokal zu einer optisch sehr reizvollen, da ungewöhnlichen Location. Die Innenarchitektur wurde von Hans Jörg Przygoda vom Kölner Architekturbüro “pH-129” gestaltet.

In enger Kooperation mit dem renommierten, im Jahre 1839 gegründeten Kölnischen Kunstverein (www.koelnischerkunstverein.de, 1.700 Mitglieder) entsteht hier im Herzen Kölns nach vierjähriger Planungszeit ein Bar- Konzept der besonderen Art. Im jährlichen Wechsel schlägt der Kölnische Kunstverein einen renommierten Künstler vor, der die Aufgabe hat, die kunstbar mit einem vorgegebenen Budget zu gestalten. Dem Künstler wird hierbei weitgehende Freiheit gewährt, die ihm die Möglichkeit geben soll, sämtliche Facetten künstlerischer Gestaltungsformen in Bezug auf Farbe, Licht, Ton (Musik), Malerei, Objekte, Foto/Video, Einrichtung und - nicht zu vergessen - auch der angebotenen Getränke zu einem unverwechselbaren Gesamtkunstwerk zusammenzufügen. Dies jedoch nicht als ‘ausstellende Galerie’, sondern vielmehr in Form eines pulsierenden Barbetriebs, welcher - über die Kunst hinaus - abendlicher (und nächtlicher (!)…) Treffpunkt für die unterschiedlichsten Zielgruppen darstellen wird. Und das mitten im Zentrum der Medienstadt Köln. Die Betreiber und ihre Partner gehen davon aus, dass dieses Projekt somit Interesse nicht nur bei Kunstinteressierten, sondern langfristig verstärkt auch bei Business-, Szene- und Medienleuten erzeugen wird. Und die Neugier wird jedes Jahr aufs Neue geweckt…

Genauso unverwechselbar wie das architektonische und künstlerische Angebot wird auch das gastronomische Konzept sein. Schwerpunkt des Getränkeprogramms ist eine große Auswahl an Cocktails, die von professionellen Bartendern kreativ gemixt, geschüttelt oder gerührt und von charmanten Kellner/-innen serviert werden. Der jeweilige Künstler wird ebenfalls Einfluss auf die Auswahl der sonstigen Getränke, wie Bier, Wein und auch alkoholfreie Drinks nehmen. Diese ‘drinks of the artist’ werden zum dauerhaften Angebot der kunstbar, und jedes Jahr mit den Getränken des ‘neuen’ Künstlers ergänzt. So ergibt es sich, dass  die Getränkekarte von Jahr zu Jahr zunehmen und gleichzeitig zum Almanach der kunstbar wird. In Planung ist ebenfalls, in der kunstbar tagsüber eine Cocktailschule zu integrieren.

Homepage: http://www.diekunstbar.de
Email: info@diekunstbar.de
Tel: 01725279845