Reim in Flammen wird vier Jahre alt. Um diesen Geburtstag angemessen zu zelebrieren, holen sich die Veranstalter die Crème de la Crème der deutschen Poetryslammer auf die Bühne: Da finden sich Namen wie
Tobias Kunze auf dem Programm, der mit Titeln wie „Rap Slam Champion“ oder „Poetryslam Landesmeister“ überhäuft wird. Da steht ein
Sebastian 23 auf der Bühne, der schon für den Literaturpreis in NRW nominiert war und der modernen Kommunikationsgesellschaft auf humoristische Art den Spiegel vorhält. Da erklärt ein
Sulaiman Masomi, dessen Gesicht schon vom WDR-Poetryslam bekannt ist, warum es Zeit für die Deutschen ist, sich langsam bei den Ausländern zu integrieren, nicht andersherum. Das alles findet natürlich auf einem unglaublichen Level der Wortgewandtheit statt, wandelt oft auf dem schmalen Grat zwischen Banalität und höchster Philosophie und ist neben aller Regimekritik vor allem eins: witzig.