Die Diskussionen um das neue Album „The Resistance“ sind im Moment groß. Weltweit fragen sich Fans und Kritiker, ob
Muse sich da nicht ein bisschen zu viel von
Queen abgeschaut und ihre eigenen Stärken so ganz vergessen haben. Dabei besitzen sie so viele und so außergewöhnliche Stärken wie kaum eine andere Band auf der Welt. Schon mit ihrem Debüt „Showbiz“ beweisen sie, dass sie jung sind, verzweifelt, melancholisch- und vor allem verdammt talentiert. Eigentlich mehr gegründet, um der Tristesse ihrer englischen Heimatstadt zu entfliehen, wird
Muse in kurzer Zeit zu
dem Geheimtipp auf der Insel, obwohl sie sich noch nicht einmal englisch anhören. Vergleiche mit
Radiohead schwächeln schnell, irgendwie lässt sich
Muse nicht wirklich vergleichen mit etwas schon Dagewesenen, die emotionale Kraft, die ihre Songs besitzen, scheint einzigartig. Das dritte Studioalbum „Absolution“ macht ihr Talent dann endgültig über die Grenzen ihrer Heimat bekannt:
Muse erobern nicht nur den Rest Europas, auch der Sprung über den großen Teich gelingt ihnen problemlos.
Sie erarbeiten sich auf Tour die Krone als unübertroffen energetische Live-Band, obwohl sie meistens kein Wort mit dem Publikum wechseln.
Matthew Bellamy, kreatives Genie hinter Muse, Songwriter, Sänger, Gitarrist und Pianist, gesteht in Interviews ein, dass alle drei einen Hang zur Schüchternheit haben und ihre Konzerte deswegen gerne ohne Small Talk geben. Schweigend, zu dritt, in technischer Perfektion und mit einer beeindruckenden Visuals-Show füllen und erstaunen
Muse dennoch die größten Hallen. Einer der Höhepunkte ihrer Karriere sind mit Sicherheit die Konzerte im ausverkauften Londoner Wembley Stadion 2007- zwei Auftritte vor 140.000 Fans. Allein die Anzahl der verkauften Karten beweist die Beliebtheit dieser Band, auch durch alle Altersstufen. So werden sich am 16.11. auch in der
Kölnarena wieder Neuntklässler neben älteren Damen wiederfinden und erstaunlicherweise gleichermaßen mitgerissen werden von der Show, die
Muse bieten.